Aufbau · Experiment
Jedes Kind setzt seine weiße Papierblüte auf ein Glas Wasser. Das Wasser steigt durch einen Docht in die Blüte, und aus dem schwarzen Ring in ihrer Mitte fließen bunte Farben in die Blätter.
Direkt auf YouTube: Experiment DIY magische Wasserblumen
Blüten, Dochte und Gläser sind in etwa 5 Minuten fertig. Die Probeblüte zeigt vorher, ob der Stift wandert.
Je Kind eine Blüte aus einem Kaffeefilter oder aus Küchenpapier, dazu eine zur Probe: eine Tasse umgedreht auflegen, den Rand mit Bleistift nachfahren und den Kreis ausschneiden. Den Rand dürft ihr wellig schneiden, dann sieht es mehr nach Blüte aus.
Mit einem wasserlöslichen schwarzen Filzstift um die Mitte jeder Blüte einen dicken Ring malen, etwa 1 cm breit. In die Mitte mit der Bleistiftspitze ein kleines Loch stechen. Bunte Filzstifte gehen auch, wie im Video.
Im Video führt ein Stück Pfeifenreiniger das Wasser in die Blüte. Das hat nicht jeder zu Hause, deshalb nehmt ihr Küchenpapier: je Kind einen Streifen, 3 cm breit und 8 cm lang, fest zu einem dünnen Docht drehen.
Je Kind ein kleines Wasserglas bis 2 cm unter den Rand mit Wasser füllen. Das Glas soll so schmal sein, dass die Blüte auf dem Rand sitzt.
Docht durch das Loch der Probeblüte stecken und die Blüte auf ein Glas setzen. Fließen nach ein paar Minuten Farben aus dem Ring, ist alles richtig.
Jedes Kind steckt den Docht durch seine Blüte und setzt sie so auf sein Glas, dass der Docht im Wasser steht. Das Wasser steigt hinein, und die Farben fließen langsam in die Blätter.
Wandern gar keine Farben, ist der Stift nicht wasserlöslich; ein anderer Filzstift hilft. Wird die Blüte nicht nass, reicht der Docht nicht ins Wasser: Wasser nachgießen oder den Docht länger drehen.