Ein Raster aus Klebeband auf dem Boden. Nur bestimmte Felder tragen, und welche das sind, wisst nur ihr.
In eurer Schatzsuche heißt er vielleicht anders.
Diese Seite erklärt den Aufbau. Wie der Pfad in eurer Geschichte genannt wird, in welchem Raum er liegt und was am Ende wartet, steht in eurer App.
Was ihr braucht
Malerkrepp für das Raster, rund 16 mBreit genug, dass eine Bahn aus zwei Metern Entfernung als Linie zu sehen ist: ab etwa 30 mm. Und es muss rückstandslos wieder abgehen, denn es klebt auf dem Boden der Wohnung, nicht auf einem Karton. Fünf Bahnen längs und fünf quer, je rund 1,6 m, macht sechzehn Meter; eine übliche Rolle hat 50. Auf Teppich, Kork und sehr rauem Stein hält es nicht: Dort wird ein anderer Raum gewählt.Passt dafür: tesa Malerband Perfect+, 50 m × 30 mm. dieselbe Rolle wie beim Spinnennetz. Die Perfect+-Reihe ist ausdrücklich für empfindliche Untergründe gemacht und geht auch nach Tagen rückstandslos ab, genau die Eigenschaft, auf die es auf einem Wohnungsboden ankommt
So baut ihr es
Fünf Bahnen längs, fünf quer. Ein Feld ist rund 40 cm groß, das ganze Raster etwa 1,60 m.
Einen festen Boden aussuchen
Parkett, Laminat, Fliesen, Dielen. Auf Teppich hält Malerkrepp nicht, und auf Kork und sehr rauem Stein auch nicht; dort nehmt ihr einen anderen Raum. Ihr braucht eine freie Fläche von etwa zwei mal zwei Metern, damit rings um das Raster noch ein Schritt Platz bleibt.
Die Probe dauert zehn Sekunden: ein Stück Band ankleben, eine Minute liegen lassen, abziehen. Bleibt es kleben und geht sauber ab, passt der Boden.
Zehn Bahnen kleben
Fünf längs, fünf quer, im Abstand von etwa 40 cm. Das ergibt sechzehn Felder. Klebt zuerst die beiden äußeren Bahnen jeder Richtung, dann die drei dazwischen; so bleibt das Raster gerade, auch ohne zu messen.
40 cm sind kein Zufall. Ein Feld muss so groß sein, dass ein Kind bequem darauf steht und das Nachbarfeld nicht mit dem Hacken berührt. Kleiner geht nicht: Ein Kinderfuß ist rund 18 cm lang.
Die Seite festlegen, an der die Kinder stehen
Eine Kante des Rasters ist der Start, am besten die, die zur Tür zeigt. Diese Reihe ist in der App die oberste Reihe der Pfadkarte. Haltet das Telefon so, dass ihr von derselben Seite schaut, dann stimmen Karte und Boden überein.
Einmal selbst abgehen
Geht den Weg, den die Karte zeigt, einmal langsam ab. Dabei merkt ihr zweierlei: ob die Felder weit genug auseinanderliegen, und ob ihr die Karte richtig herum haltet.
Wie Karte und Boden zusammengehören
Dieselbe Richtung: oben auf der Karte ist die Seite, an der die Kinder stehen.
Die Pfadkarte steht in eurer App, im Elternteil der Kapitelseite, und wird nicht ausgedruckt. Das hat einen Grund: Ein Blatt weiß nicht, wie herum es hingelegt wurde. Eine Karte, die Felder nach ihrer Lage benennt, ist einen Vierteldreh später falsch, und das merkt niemand, bis ein Kind auf ein Feld tritt und die falsche Antwort bekommt.
Wie gespielt wird, in einem Satz:
Ein Kind nach dem anderen versucht, von der Startseite zur gegenüberliegenden Seite zu kommen. Bei einem tragenden Feld sagt ihr „trägt", sonst „trägt nicht"; dann ist das nächste Kind dran und beginnt an der letzten sicheren Stelle. Alle dürfen beraten und sich merken, was schon geprüft ist. Niemand scheidet aus.
Für jüngere Kinder dürfen alle mitrufen, welches Feld als Nächstes probiert wird. Das Merken ist die Aufgabe, nicht das Stillsein.
Wenn es klemmt
Das Band löst sich an den Enden. Fast immer liegt Staub auf dem Boden. Einmal feucht durchwischen, trocknen lassen, dann hält es. Und die Bahnen am Ende gut andrücken, nicht nur auflegen.
Der Boden ist Teppich. Dann geht dieses Spiel dort nicht. Ein Raum mit hartem Boden ist die Lösung, nicht ein anderes Klebeband, das mehr hält, denn das nimmt beim Abziehen etwas mit.
Die Kinder springen von Feld zu Feld. Vorher einmal ansagen: gegangen wird, nicht gesprungen. Auf einem glatten Boden rutscht ein Sockenfuß beim Absprung weg, und das Raster liegt genau dort, wo alle hinschauen.
Es geht zu schnell. Dann hat der Weg wenig Seitwärtsschritte erwischt. Ihr könnt jederzeit sagen, dass jedes Kind nur ein Feld pro Versuch probiert; das streckt die Aufgabe, ohne sie schwerer zu machen.
Ein Kind merkt sich nichts. Legt am Rand des Rasters für jedes geprüfte Feld etwas hin, das seine Antwort zeigt. Ein paar Bausteine reichen. Merken ist erlaubt, Notieren auch.
Sicherheit. Das Wichtigste, kurz: Es wird gegangen, nicht gesprungen. Auf glattem Boden barfuß oder mit Hausschuhen, nicht in Socken. Rings um das Raster bleibt ein Schritt Platz frei, und nichts mit Kanten steht daneben.