Aufbau · Gegenstand

Ein Hexenbesen

Am Ende der Suche soll ein Besen dastehen, der aussieht, als gehörte er einer Hexe. Dafür gibt es drei Wege, und der kürzeste kostet nichts.

In eurer Schatzsuche heißt er vielleicht anders. Diese Seite erklärt, wie ihr den Gegenstand herrichtet. Wo er liegt, wer ihn sucht und wie er in eurer Geschichte heißt, sagt euch eure App.

Das Wichtigste zuerst: Er muss wirklich dastehen. Ein Gegenstand, den die Geschichte sucht und der am Ende nur auf der Tonspur vorkommt, fehlt genau dort, wo die Kinder ihn in die Hand nehmen wollen. Was ihr nehmt, ist dagegen fast egal. Ein Kind sieht einen Hexenbesen, sobald ihm jemand sagt, dass es einer ist.

nehmender Besen aus dem Schrankschmückenein Band, zwei MinutenbindenZweige, Schnur, zwanzig Minuten
Dieselbe Sache, drei Aufwände. Von links nach rechts wird es schöner und dauert länger.

Weg 1 · Nehmen, wie er ist

Ein sauberer Handbesen oder Kehrbesen aus dem Schrank. Mehr braucht es nicht. Wischt ihn kurz ab, stellt ihn dorthin, wo er gefunden werden soll, und fertig.

Das klingt nach zu wenig, ist es aber nicht: Der Besen wird in der Geschichte zum Hexenbesen erklärt, bevor die Kinder ihn sehen. Sie suchen dann keinen schönen Besen, sondern den Besen.

Weg 2 · Schmücken, zwei Minuten

Weg 3 · Selbst binden, zwanzig Minuten

Das ist der Weg, bei dem am Ende ein echter Reisigbesen dasteht. Er lohnt sich, wenn ihr ohnehin einen Garten oder einen Waldweg in der Nähe habt.

  1. Zweige sammeln

    Ein gutes Bündel dünner, biegsamer Zweige. Birke ist klassisch, Hasel und Weide gehen genauso. Alle etwa gleich lang, ungefähr 40 bis 50 cm. Ein Arm voll ist eher zu wenig als zu viel.

  2. Einen Stiel suchen

    Ein gerader Stock, etwa 80 cm lang und so dick wie ein Daumen. Ein alter Besenstiel tut es auch, dann sägt ihr ihn auf Kinderlänge.

  3. Bündeln

    Die Zweige rund um das untere Stielende legen, mit den dickeren Enden nach oben. Erst locker zusammenhalten, dann kräftig mit Schnur umwickeln: mindestens zehnmal herum, fest ziehen, verknoten.

  4. Zweimal binden, nicht einmal

    Eine zweite Wicklung etwa fünf Zentimeter unterhalb der ersten. Erst dadurch fächert das Reisig auf statt herunterzuhängen, und genau diese Form macht den Hexenbesen aus.

  5. Unten gerade schneiden

    Die Zweigenden mit einer Gartenschere auf gleiche Länge kürzen, damit der Besen von allein steht. Das ist der Handgriff, den man am ehesten weglässt und am deutlichsten sieht.

Wenn es klemmt

Wohin damit

Der Besen gehört an den Ort, den eure App nennt, und zwar sichtbar genug, dass ein Kind ihn findet, ohne gesucht zu werden: angelehnt, nicht versteckt hinter etwas. Er ist der Beweis, dass die Geschichte gestimmt hat, nicht die letzte Aufgabe.