Aufbau · Prinzip
Das Magnet-Angeln
Eine Schale voller Dinge mit Büroklammern, eine Angel aus Kochlöffel, Schnur und Magnet, ein Wecker. Die Kinder angeln, bis die Schale leer ist.
In eurer Schatzsuche heißt es vielleicht anders.
Diese Seite erklärt den Mechanismus. Wie es in eurer Geschichte genannt wird, was geangelt wird und wohin die Stücke kommen, steht in eurer App.
Was ihr braucht
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Ein kleiner, kräftiger Magnet
Er muss eine Büroklammer durch ein Stück Papier hindurch sicher heben. Ein flacher Neodym-Magnet oder ein kräftiger Kühlschrankmagnet ohne Plastikfigur tut es; die bunten Figuren-Magnete sind meist zu schwach, weil der Magnet darin winzig ist. Probiert es einmal: Magnet auf die Klammer, anheben, der Zettel hängt dran.
Falls nicht da: Koboko Scheibenmagnete 20 × 1 mm, 5 Stück. Flach und kräftig genug für eine Klammer durch Papier; einer reicht, der Rest bleibt an der Pinnwand. Kleine Magnete gehören nicht in kleine Geschwisterhände.
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Büroklammern, je Stück eine
Die ganz normalen aus Metall, nicht die bunt beschichteten aus Plastik: Die zieht kein Magnet an. Sie steckt dort, wo auf dem Bogen die kleine Klammer gezeichnet ist, dann hängt das Stück gerade an der Angel.
Falls nicht da: 5 Star Büroklammern Metall, 26 mm, 100 Stück, unlackiert. Blankes Metall, nicht beschichtet: Die zieht jeder Magnet an.
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Etwa 50 cm Schnur, Klebeband und ein Kochlöffel
Die Schnur wird mit Klebeband fest um den Magneten gewickelt und ans Ende des Kochlöffels geknotet: Das ist die ganze Angel. Weich und nicht zu dünn, damit nichts in die Finger schneidet; Paketschnur oder Wollfaden gehen beide. Zu lang darf sie nicht sein, sonst schlenkert der Magnet.
Falls nicht da: Abio Jute-Schnur 2 bis 3 mm, 100 m. Reißfest und griffig; eine Rolle reicht für jede Suche und den Garten dazu.
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Oder ein fertiges Angelspiel mit Magnet
Ersetzt Magnet, Schnur und Kochlöffel. Jede Holzangel aus einem Angelspiel tut es, wenn ihr Magnet eine Büroklammer durch Papier hebt; das tun fast alle, weil die Fische darin genauso hängen.
Zum Beispiel: Eichhorn Angelspiel mit zwei Angeln, Holz. Wer lieber nicht bastelt: Die Holzangel daraus hebt die Kolben mit Klammer genauso, und die Fische bleiben zum Weiterspielen.
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Eine Schale und ein Wecker
Eine flache, weite Schale, aus der die Kinder von oben angeln können; eine hohe Schüssel macht es schwer. Der Wecker steht auf zwei Minuten: Ein Küchenwecker oder ein zweites Handy.
Alles davon liegt in fast jedem Haushalt. Die Dinge zum Angeln druckt die Fabrik auf den Spielbogen; ihr schneidet sie nur aus.
So baut ihr es
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Die Dinge ausschneiden
Die Dinge zum Angeln vom Spielbogen ausschneiden: zwei je Kind, mindestens sechs. Grob reicht, sie müssen nur an der Klammer hängen.
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Die Klammern stecken
An jedes Stück eine Büroklammer stecken, dort, wo auf dem Bogen die kleine Klammer gezeichnet ist. So hängt das Stück gerade und nicht schief.
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Die Angel bauen
Die Schnur, etwa 50 cm lang, mit einem Ende um den Magneten legen und mit Klebeband fest umwickeln; das andere Ende an den Stiel eines Kochlöffels knoten.
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Einmal probieren
Der Magnet muss ein Stück mit Klammer sicher aus der Schale heben. Hebt er es nicht, ist er zu schwach: einen anderen nehmen, bevor die Kinder kommen.
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Bereitstellen
Die Stücke in die Schale legen und die Schale auf einen Tisch in Kinderhöhe stellen, die Angel daneben, den Wecker dazu.
So wird gespielt
In der Schale liegen die ausgeschnittenen Dinge vom Spielbogen, an jedem eine Büroklammer. Die Kinder angeln sie reihum mit der Magnet-Angel heraus; hängen zwei zugleich am Magneten, zählen beide. Der Wecker steht auf zwei Minuten: Ist die Schale leer, bevor er klingelt? Klingelt er vorher, wird er noch einmal gestellt, und es geht weiter, bis alles geangelt ist. Niemand scheidet aus.
Wenn es klemmt
- Der Magnet hebt nichts. Meist ist er zu schwach oder die Klammern sind aus beschichtetem Plastik. Einen kräftigeren Magneten nehmen, oder Metallklammern.
- Das Stück rutscht ab. Die Klammer sitzt zu weit am Rand; sie gehört dorthin, wo der Bogen sie zeigt, dann hängt das Stück gerade.
- Die Schnur schlenkert. Sie ist zu lang. 50 cm reichen; wer mag, wickelt ein Stück um den Löffelstiel.
- Die Kinder angeln alle gleichzeitig. Reihum, ein Kind nach dem anderen; wer wartet, zählt laut die Sekunden mit.
Sicherheit. Kleine Magnete gehören nicht in den Mund; der Magnet bleibt fest umwickelt an der Schnur, und nach dem Spiel kommt die Angel außer Reichweite der Kleinsten.