Ein Gummiband, für jedes Kind eine Schnur, ein Becher. Niemand kann ihn allein bedienen. Und genau das ist der Punkt.
In eurer Schatzsuche heißt er vielleicht anders.
Diese Seite erklärt den Mechanismus. Wie er in eurer Geschichte genannt wird, wofür ihr ihn braucht, wie viele Becher es sind und welche Form daraus wird, steht in eurer App.
Was ihr braucht
Ein kräftiger Gummiring, entspannt etwa 6,5 cmDie eine Zahl, auf die es ankommt: entspannt muss der Ring enger sein als die Becheröffnung. Dann klemmt er, sobald die Kinder nachlassen, und je weiter ihr ihn nach oben zieht, desto fester sitzt er. Bei üblichen Stapelbechern mit rund 7 cm Öffnung passt ein Ring von 6 bis 6,5 cm. Ein Haargummi ist meist zu schwach; fadendünn darf er auch nicht sein, sonst schneiden die Knoten ein.Passt dafür: Läufer Rondella Gummibänder 100 × 5 mm, Ø 65 mm. Ø 65 mm steht auf der Packung, die Becheröffnung misst rund 70 mm, damit ist der Ring sicher der engere von beiden
Je Kind eine Schnur, 80 bis 100 cmAlle gleich lang: daran hängt, ob der Ring gerade aufgeht. Ab drei Schnüren funktioniert der Kran; ihr braucht so viele, wie Kinder mitspielen. Reißfest, aber weich: Kein dünner Faden, der schneidet in die Finger. Paketschnur, Bäckergarn oder Geschenkband gehen alle.
Gleiche leichte Becher, plus zwei ErsatzbecherSo viele, wie eure Form braucht. Und zwei mehr, weil im Eifer einer eingedrückt wird. Gleich groß, stapelbar und leicht; leicht ist wichtiger als stabil. Die Öffnung muss weiter sein als der Gummiring, der Boden enger. Dann findet der Ring von allein die Höhe, auf der er greift. Bei sehr glatten Bechern hilft ein schmaler Ring aus Malerkrepp dort, wo das Gummi liegt.Passt dafür: Sport-Stapelbecher, 12 Stück (10 × 7 cm). zwölf gleiche, sehr leichte Becher. Und der Hersteller nennt die Öffnung mit 7 cm, deshalb wissen wir, dass der empfohlene Ring darüber passt
Vieles davon liegt in vielen Haushalten. Nachsehen lohnt sich, bevor ihr etwas bestellt.
So baut ihr ihn
Beispiel mit sechs Schnüren. Es sind so viele, wie Kinder mitspielen: der Gummiring in der Mitte, alle Abstände gleich.
Die Schnüre anknoten
Die Schnüre in gleichmäßigen Abständen fest an das Gummiband knoten, wie die Speichen eines Rades. Die Abstände müssen wirklich gleich sein, sonst zieht sich der Ring schief.
Einmal ohne Kinder ausprobieren
Zieht den Ring mit den Händen auf, senkt ihn über einen Becher, lasst nach. Greift er? Wenn das Gummi abrutscht, klebt einen schmalen Ring aus Malerkrepp außen um die Bechermitte.
Die Becher mit der Öffnung nach unten hinstellen
Und so bleiben sie den ganzen Aufbau über. Umgedreht lassen sie sich überhaupt erst stapeln, und der Ring findet am umlaufenden Rand des Bodens eine Kante, an der er nicht nach oben wegrutscht. Gehört zu eurer Form ein besonderer Becher (einer mit Stern, Zeichen oder Farbe), sitzt sein Merkmal auf dem Boden, weil der oben liegt.
Eine niedrige Baufläche wählen
Alle müssen bequem darum herumstehen und die Schnüre flach halten können. Ein wackelnder Tisch macht die Sache unnötig schwer. Der Boden geht immer.
So greift er
Aufziehen, senken, nachlassen. Und der Ring hält von allein.
Die fünf Bewegungen, in dieser Reihenfolge:
Alle ziehen ihre Schnur gleichzeitig leicht nach außen. Der Ring öffnet sich.
Die Gruppe senkt ihn über den Becher.
Alle lassen gleichzeitig etwas nach. Der Ring schließt sich um den Becher.
Gemeinsam anheben und an seinen Platz bewegen.
Zum Loslassen ziehen alle wieder etwas nach außen.
Ein Erwachsener zeigt das einmal sehr knapp vor. Danach bauen die Kinder allein. Das Zusammenspiel ist die Aufgabe, nicht die Erklärung.
Wenn es klemmt
Das Gummi rutscht am Becher ab. Ein schmaler Ring aus Malerkrepp außen um die Bechermitte gibt Griff. Oder andere Becher nehmen, mit etwas Struktur.
Der Ring zieht sich schief. Meist sind die Schnüre nicht gleich lang oder die Knoten sitzen ungleichmäßig. Einmal nachmessen lohnt sich mehr als zehn Versuche.
Die Becher fallen dauernd um. Ganz normal. Umgefallene Becher kommen zurück an den Startplatz, und es geht weiter. Es gibt keine Wertung und keinen Zeitdruck.
Ein Kind zieht zu ruckartig. „Ganz langsam nachlassen“ hilft mehr als „nicht so doll“. Wer mag, zählt für alle laut mit.
Sicherheit. Das Wichtigste, kurz: Schnüre werden nie um Hand, Hals oder Körper gewickelt, gebaut wird an einer niedrigen Fläche, und niemand steigt auf einen Stuhl.